(openPR) Gezielte Aufklärung und nachhaltige Information für gesicherten Lebensabend
Mit der Entscheidung des Gesetzgebers, das Rentenniveau in den nächsten Jahren abzusenken und für die entstehende Differenz eine gesetzlich geförderte Eigenvorsorge zu empfehlen, hat die private Altersvorsorge eine neue Bedeutung erlangt. Eigene Vorsorgeinitiative ist maßgebliche Grundlage für ein finanziell gesichertes Alter. Eine erst kürzlich im Auftrag des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. durchgeführte Untersuchung belegt jedoch, dass sich nur eine Minderheit detailliert mit dem Thema Altersvorsorge auseinandersetzt. Nach wie vor herrscht Unwissenheit darüber, welche Anlagestrategie und -produkte die individuell besten sind und welcher Betrag für einen sorgenfreien Ruhestand zurückgelegt werden muss. Dabei sollte der Weg in den Lebensabend gut geebnet und von langer Hand geplant sein. Ob Unternehmer oder Angestellter: Altersvorsorge geht jeden etwas an.
Vor diesem Hintergrund wurde im August 2006 das Institut für Transparenz in der Altersvorsorge (ITA) gegründet. Ziel ist es, den Markt der Altersvorsorge zu durchleuchten und für die Aufklärung der Verbraucher und Vermittler zu sorgen. Es soll Hilfestellung geleistet werden Produkte kennen zu lernen, Unterschiede zu verstehen und eine Auswahl zu treffen.
Keine Alternative bei vielen Möglichkeiten
Während sich der Staat schrittweise aus der Alterssicherung herauszieht, unternehmen Anbieter von Versicherungen viel, um Kunden für sich zu gewinnen. Die Vielfalt der Angebote ist in den letzten Jahren explodiert. Kaum jemand hat noch den Durchblick, was sich heute abzuschließen lohnt und welches Produkt das jeweilig richtige ist. Neben der Produktqualität muss ebenso die Beratungsqualität stimmen. Nicht nur dem Verbraucher präsentieren sich unzählige Möglichkeiten der Altersvorsorge. Auch für Vermittler wird es zunehmend schwieriger, sich auf dem Markt der Anbieter zurechtzufinden und die für ihre Kunden beste Möglichkeit der Vorsorge herauszufinden. Der Informationsaspekt leidet unter dem täglichen Zeitdruck und gezielte Fort- und Weiterbildung findet nur selten statt. Nicht zuletzt die Anfang 2007 in Kraft tretende Vermittlerrichtlinie stellt Makler wieder vor neue Herausforderungen. Daher macht es sich das ITA zur Aufgabe nicht nur verbraucher- sondern ebenso vermittlerorientiert zu agieren und auch Vermittler nachhaltig in ihrer Beratertätigkeit zu unterstützen.
Aufklärung durch neutrales Expertenwissen
Das ITA arbeitet als unabhängige Instanz, die den Markt der privaten Altersvorsorge kritisch beobachtet, Angebote verschiedener nationaler sowie internationaler Anbieter gegenüberstellt und so einen faireren Ratgeber für Verbraucher und Vermittler darstellt. Dr. Mark Ortmann, Gründer und Direktor des Instituts, ist zertifizierter Finanzplaner (Certified Financial Planner®). Im Rahmen seiner Promotion zum Thema "Kapitalanlage deutscher und britischer Lebensversicherer" bei Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski (Humboldt-Universität zu Berlin) hat er sich wissenschaftlich mit Versicherungs- und Vorsorgeprodukten auseinandergesetzt. Hierfür wurde er auch mit dem Berliner Preis für Versicherungswissenschaft 2003 ausgezeichnet. Zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge belegen sein tiefes Wissen zu Themen der Altersvorsorge. Darüber hinaus verfügt Ortmann über einen ungewöhnlich profunden Bezug zur Praxis des Geschäfts, da er bereits seit 1996 als Finanzplaner tätig ist. „Altersvorsorge ist Lebensplanung. Es bedarf einer vorbehaltlosen Aufklärung der Verbraucher, die klar macht, dass eine private Vorsorge unerlässlich ist. Das ITA bietet eine Orientierungshilfe, die jedoch nicht nur Verbrauchern dient, sondern darüber hinaus auch Vermittler in ihrer tagtäglichen Arbeit über die unterschiedlichen Möglichkeiten sowie Angebote am Markt informiert“, so Ortmann über seine Motivation zur Gründung eines unabhängigen Instituts für Transparenz in der Altersvorsorge.



