28.03.2007 - 17:39 - Tourismus, Auto & Verkehr
Künftig gibt es nur noch fünf Billigflieger
Pressemitteilung von: SunshineNews.de / PR Agentur: satzzeichen! Werbeagentur
Der Machtkampf der Billigflieger ist härter denn je! Jüngster Coup: die Übernahme von LTU durch Air Berlin. Wie sich der Markt künftig entwickeln wird und was das für die Verbraucher bedeutet, darüber sprach der Reise-Ratgeber SunshineNews.de mit Tourismus-Experte Prof. Karl Born.
Der Kampf um die Pole Position der Billigflieger ist heiß wie nie zuvor: Anfang des Jahres bündelte der TUI-Konzern seine Fluglinien Hapagfly und HLX zur neuen Airline TUIfly. Jetzt der nächste Coup: Billigflieger Air Berlin schluckt Ferienflieger LTU und sichert sich 49 Prozent am schweizerischen Konkurrenten Belair. Somit gehört Air Berlin als größter deutscher Billigflieger zu den ganz Großen in Europa und ist in Deutschland Nummer zwei hinter der Lufthansa.
Wenn sich die Konkurrenz gegenseitig schluckt, wer bleibt dann künftig noch übrig? "In den nächsten Jahren wird es in Europa vielleicht noch fünf Anbieter geben, die anderen interessieren dann nicht mehr", so Tourismus-Experte Karl Born im Gespräch mit dem Reise-Ratgeber SunshineNews.de. Der Professor für Tourismusmanagement und Tourismuswirtschaft an der Hochschule Harz beobachtet schon seit längeren den Billigflieger-Markt.
Nach seiner Meinung werden sich die Billigairlines Ryanair, EasyJet, Germanwings, Air Berlin und eventuell TUIfly am Markt behaupten können und die Konkurrenz verdrängen. "Für TUIfly kommt es dabei darauf an, welche wichtigen, zukunftsweisenden Allianzen geschlossen werden können." Allen übrigen europäischen Low-Cost-Carriern prognostiziert der Experte in nächster Zukunft das Aus. "Vor allem die osteuropäischen Billigflieger kann man wirklich vergessen.“
Verbraucher sind laut Karl Born die Gewinner des jüngsten Machtkampfes am Himmel: "Ich sehe die Fusion von Air Berlin und LTU als durchaus positiv, es steckt viel Potenzial dahinter." Mit Preisabsprachen und damit höheren Ticketpreisen sei künftig nicht zu rechnen – ganz im Gegenteil: "Fliegen bleibt billig“, so Karl Born gegenüber SunshineNews.de. Durch die Fusion von Air Berlin mit LTU sieht der Professor sogar für die Langstrecken künftig fallende Preise voraus: "Es wird darauf hinauslaufen, dass auch Flüge beispielsweise nach Amerika zu Billigflug-Preisen angeboten werden.“
Mit dem Kauf des Langstrecken-Anbieters LTU sei Air Berlin optimal für die Zukunft aufgestellt und könne sich so sehr gut gegen die europäischen Konkurrenten durchzusetzen. "Die anderen sind ja noch eine Portion größer. Da ist es wichtig, sich selbst ebenfalls zu vergrößern."
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Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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Der Kampf um die Pole Position der Billigflieger ist heiß wie nie zuvor: Anfang des Jahres bündelte der TUI-Konzern seine Fluglinien Hapagfly und HLX zur neuen Airline TUIfly. Jetzt der nächste Coup: Billigflieger Air Berlin schluckt Ferienflieger LTU und sichert sich 49 Prozent am schweizerischen Konkurrenten Belair. Somit gehört Air Berlin als größter deutscher Billigflieger zu den ganz Großen in Europa und ist in Deutschland Nummer zwei hinter der Lufthansa.
Wenn sich die Konkurrenz gegenseitig schluckt, wer bleibt dann künftig noch übrig? "In den nächsten Jahren wird es in Europa vielleicht noch fünf Anbieter geben, die anderen interessieren dann nicht mehr", so Tourismus-Experte Karl Born im Gespräch mit dem Reise-Ratgeber SunshineNews.de. Der Professor für Tourismusmanagement und Tourismuswirtschaft an der Hochschule Harz beobachtet schon seit längeren den Billigflieger-Markt.
Nach seiner Meinung werden sich die Billigairlines Ryanair, EasyJet, Germanwings, Air Berlin und eventuell TUIfly am Markt behaupten können und die Konkurrenz verdrängen. "Für TUIfly kommt es dabei darauf an, welche wichtigen, zukunftsweisenden Allianzen geschlossen werden können." Allen übrigen europäischen Low-Cost-Carriern prognostiziert der Experte in nächster Zukunft das Aus. "Vor allem die osteuropäischen Billigflieger kann man wirklich vergessen.“
Verbraucher sind laut Karl Born die Gewinner des jüngsten Machtkampfes am Himmel: "Ich sehe die Fusion von Air Berlin und LTU als durchaus positiv, es steckt viel Potenzial dahinter." Mit Preisabsprachen und damit höheren Ticketpreisen sei künftig nicht zu rechnen – ganz im Gegenteil: "Fliegen bleibt billig“, so Karl Born gegenüber SunshineNews.de. Durch die Fusion von Air Berlin mit LTU sieht der Professor sogar für die Langstrecken künftig fallende Preise voraus: "Es wird darauf hinauslaufen, dass auch Flüge beispielsweise nach Amerika zu Billigflug-Preisen angeboten werden.“
Mit dem Kauf des Langstrecken-Anbieters LTU sei Air Berlin optimal für die Zukunft aufgestellt und könne sich so sehr gut gegen die europäischen Konkurrenten durchzusetzen. "Die anderen sind ja noch eine Portion größer. Da ist es wichtig, sich selbst ebenfalls zu vergrößern."
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