Mord an Kennedy von mindestens zwei Attentätern ausgeführt - Neue Untersuchung belegt drittes Geschoss

Pressemitteilung von: Marketing-Service Buchholz
Bild im Großformat
Beweisstück 567
21.5.2007. Der Mord an Präsident Kennedy 1963 könnte von mindestens zwei Attentätern ausgeführt worden sein. Das belegt eine jetzt durchgeführte wissenschaftliche Studie der nach dem Attentat sichergestellten Geschossfragmente. Demnach stammen die im US-Nationalarchiv aufbewahrten Geschosssplitter von mehr als zwei unterschiedlichen Kugeln und dann zwingend von mindestens zwei Attentätern. Der bisher »genutzte Beweis, einen zweiten Attentäter auszuschliessen, ist fundamental fehlerhaft«, heisst es in der Studie.

Der zwischenzeitlich verstorbene Chemiker Vincent P. Guinn hatte vor einem Sonderausschuss des US-Repräsentantenhauses in den siebziger Jahren ausgesagt, dass die fünf gefundenen Geschossfragmente nur von zwei Kugeln stammen. Diese wurden demnach von hinten durch den 23-jährigen Lee Harvey Oswald aus einer Entfernung von etwa 90 m abgefeuert.

Dennoch gelangte der Sonderausschuss auf Grund von akustischen Analysen zu der Überzeugung, dass ein zweiter Schütze auf Kennedy von vorn gefeuert und es sich bei dem dem Attentat aller Wahrscheinlichkeit um eine Verschwörung gehandelt hatte. Allerdings habe dieser zweite Schütze aus weniger als 30 m sein Ziel und die Limousine des Präsidenten vollständig verfehlt. Grundlage dieser Schlussfolgerung bildete auch die jetzt als »fundamental fehlerhaft« bekannte Einschätzung von Guinn.

Ausgehend von der vorliegenden neuen Studie erhalten wieder die Beweise neues Gewicht, die eine Verschwörung belegen. Dazu gehören die Aussagen des medizinischen Personals aus Dallas, die die Erstversorgung des sterbenden Präsidenten übernommen hatten. Aus deren eidesstattlichen Aussagen ist erkennbar, dass John F. Kennedy von vorn in den Hals getroffen wurde. Zugleich befand sich eine Geschossaustrittswunde an seinem Hinterkopf.

Aber auch die Augenzeugen der Autopsie beschreiben in ihren Aussagen ein Szenario, wonach Kennedy von vorn tödlich getroffen wurde. Sie stehen damit sowohl im Widerspruch zu allen bisherigen offiziellen Untersuchungsergebnissen als auch zu den heute bekannten Autospiefotos. Diese Fotos, welche die Version der US-Regierung stützen sollen, werden von Augenzeugen als nicht authentisch kritisiert. In den neunziger Jahren gab zudem der frühere CIA-Mitarbeiter McMahon zu Protokoll, dass er kurz nach dem Attentat mit dem Zapruder-Film gearbeitete hatte, der den Mord an Kennedy zeigt. Seiner Aussage nach war unzweifelhaft erkennbar, dass Präsident Kennedy »sechs bis achtmal aus mindestens drei Richtungen» getroffen worden sein musste.

Die jetzt bekannte Studie der Geschossfragmente vom Attentatsschauplatz kam unter Mitwirkung von William Tobin zustande. Tobin gilt als angesehener Experte und leitete mehr als 20 Jahre das FBI-Labor zur Analyse von Metallen. Er wurde bei vielen spektakulären Fällen zu Rate gezogen und konnte 2003 die Beweisfindung des FBI bei der chemischen Analyse von Geschossen revolutionieren.

Trotzdem bleibt der Studie ein fader Beigeschmack. Denn sie könnte auf einer fehlerhaften Grundlage basieren. Guinn hatte vor dem Sonderausschuss des Repräsentantenhauses auch ausgesagt, dass die von ihm untersuchten Geschossfragmente gewichtsmässig nicht mit denjenigen übereinstimmten, die das FBI 1964 untersucht hatte. Weil die Untersuchungsmethoden keinerlei Gewichtsveränderung nach sich gezogen hatten, haben möglicherweise damals Guinn und jetzt Tobin das falsche Beweismaterial begutachtet.

Unabhängig davon ist die von Tobin erhobene Forderung nach einer erneuten wissenschaftlichen Untersuchung der Geschossfragmente mit modernsten Methoden notwendig. Vor dem Hintergrund der Bedeutung und der Auswirkung des Kennedy-Mordes muss zunächst aber die intakte Beweiskette für die in Frage stehenden Geschossfragmente bewiesen sein.

Marketing-Service Buchholz
Lothar Buchholz
Frankenallee 10
15834 Rangsdorf
Tel. 033708-920511


Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Lothar Buchholz, geboren 1968, ist Buchautor zum Kennedy-Attentat. Er veröffentlichte zwei Bücher. In diesen stellt er die neuesten Erkenntnisse rund um die Ermordung von Präsident Kennedy dar.

»Labyrinth der Wahrheiten - Todesschüsse auf Kennedy«
»Rendezvous mit der Quote - Wie die ARD Kennedy durch Castro ermorden ließ«

News-ID: 136272 • Views: 1598

Mitteilung teilen und kommentieren


Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:


Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.

Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr