11.06.2007 - 11:44 - Gesundheit & Medizin
ATCÄ Kompetenzsiegel " Prädikatsakupunkteur - in China weitergebildet"
Pressemitteilung von: ATCAE / PR Agentur: ATCAQE e.V.
Etwa 40.000 Ärzte akupunktieren in Deutschland und haben ein sehr unterschiedliches Ausbildungs- und Erfahrungsniveau. Der Patient ist bei seiner Suche nach einem guten Akupunkteur allein gelassen.
Durch die Einführung der offiziellen ärztlichen Zusatzbezeichnung "Akupunktur" kam etwas Licht in das Dunkel.
Die Zusatzbezeichnung Akupunktur, die in den Augen von ATCAE nur die Minimalforderung an Weiterbildung enthält, läßt aber keine weitere Kompetenzaussage zu.
Um dem Patienten die Suche nach einer hochqualifizierten Ärztin oder Arzt für Akupunktur, der eine hochwertige Ausbildung und große Teile davon in China erhalten hat zu erleichtern, hat ATCAE (Akupunktur- und TCM Gesellschaft in China weitergebildeter Ärzte e.V.) das Kompetenzsiegel eingeführt. Wer es führen darf, muß die unten folgenden Anforderungen erfüllen.
Präambel
Nur eine Akupunktur, die nach allen Regeln der Ärztlichen Kunst durchgeführt wird, erreicht den für diese Therapie bestmöglichen Effekt.
Wichtig dafür ist - neben der selbstverständlich sicheren Beherrschung der schulmedi-zinischen Diagnostik und Therapie - auch eine profunde Kenntnis des Akupunktursystems und der chinesischen Diagnostik, einschließlich der Zungen- und Puls- Diagnose, sowie die Beherrschung der chinesischen Syndrome.
Die Akupunktur selbst darf nicht schematisch, sondern muß nach den Regeln der TCM appliziert werden.
Die Komplexität einer qualitativ hochwertigen Akupunktur nach den Regeln der TCM setzt für einen Prädikatsakupunkteur eine sehr gute und umfangreiche Ausbildung in Theorie und klinischer Praxis und umfangreiche eigene klinische Erfahrung voraus.
Zweihundert Weiterbildungsstunden, wie für die Zusatzbezeichnung Akupunktur der Ärztekammern erforderlich, erfüllen diese Qualitätskriterien keinesfalls.
Es ist ein Qualitätsmerkmal der ATCÄ- Mitglieder, daß die meiste Zeit ihrer Weiterbildung in China, Mutterland der Akupunktur, in Theorie und klinischer Praxis am Patienten erfolgte. Diese spezielle Weiterbildung unterscheidet Mitglieder der ATCÄ von der Mehrzahl der Akupunkteure in Deutschland.
Das Kompetenz- Siegel
ATCÄ hat ein Kompetenz- Siegel „ATCÄ- Prädikatsakupunkteur – in China weitergebildet“ entwickelt, das nur Ärztinnen und Ärzten erteilt wird, die die weiter unten spezifizierten Voraussetzungen erfüllen.
Nach außen dokumentiert wird das Prädikat durch ein Diplom sowie eine Plakette. Die WFAS (World Federation of Acupuncture Societies mit Sitz in Peking) hat der ATCÄ
exklusiv gestattet, ihr Logo für die Plakette und das Diplom zu benutzen.
Voraussetzungen
Die Voraussetzung zum Kompetenz- Siegel ist eine Weiterbildung von mindestens 350 Stunden, davon mindestens 200 Stunden in China. Alle Weiterbildungsstunden –
auch die in China - müssen bei einem in Deutschland akkreditierten Weiterbilder abgeleistet sein. Die Weiterbildungsstunden müssen schriftlich belegt werden.
Das ATCÄ- Diplom B erfüllt den Weiterbildungsnachweis für das Kompetenz- Siegel.
Im Einzelfall kann der Vorstand adäquate Ausbildungsgänge anerkennen.
Weiterhin sind mindestens zwei Jahre Erfahrung in selbstständiger klinischer Akupunktur erforderlich und es wird vorausgesetzt, daß die praktische Durchführung der Akupunktur dem für das Kompetenz- Siegel geforderten Qualitätsstandards entspricht. Die Tätigkeit ist durch geeignete Belege nachzuweisen.
Die minimale Akupunkturfrequenz darf fünfzig Akupunkturen pro Monat nicht unterschreiten.
Gefordert wird außerdem eine regelmäßige Weiterbildung von fünfzig Stunden Kursweiterbildung oder Qualitätszirkel in zwei Jahren, um den erlangten Wissensstand auf dem neuesten Niveau zu halten. Andernfalls erlischt die Berechtigung zum Führen des Kompetenz- Siegels.
Das Kompetenzsiegel steht auch Ärztinnen/ Ärzten mit „China- Weiterbildung“ offen, die noch nicht ATCÄ- Mitglieder sind. Dazu müssen diese die oben geforderten Qualitätskriterien erfüllen und Mitglied in der ATCÄ werden.
Die Voraussetzungen für das Kompetenz- Siegel werden von einem Beauftragten der ATCÄ überprüft und das Prädikat vom ersten oder zweiten Vorsitzenden erteilt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Dr. Michael Germann
ATCÄ e.V. Vizepräsident
Lehrbeauftragter der Uni Frankfurt
HSK- Wilhelm Fresenius Klinik
Aukammalle 39
65191 Wiesbaden Tel: 0611436870
Internet: www.atcae.de
ATCAE e.V. vertritt die deutschen Ärztinnen und Ärzte, die eine Akupunkturweiterbildung in China an einem WHO- Collaborating Centre absolviert haben.
Durch die Einführung der offiziellen ärztlichen Zusatzbezeichnung "Akupunktur" kam etwas Licht in das Dunkel.
Die Zusatzbezeichnung Akupunktur, die in den Augen von ATCAE nur die Minimalforderung an Weiterbildung enthält, läßt aber keine weitere Kompetenzaussage zu.
Um dem Patienten die Suche nach einer hochqualifizierten Ärztin oder Arzt für Akupunktur, der eine hochwertige Ausbildung und große Teile davon in China erhalten hat zu erleichtern, hat ATCAE (Akupunktur- und TCM Gesellschaft in China weitergebildeter Ärzte e.V.) das Kompetenzsiegel eingeführt. Wer es führen darf, muß die unten folgenden Anforderungen erfüllen.
Präambel
Nur eine Akupunktur, die nach allen Regeln der Ärztlichen Kunst durchgeführt wird, erreicht den für diese Therapie bestmöglichen Effekt.
Wichtig dafür ist - neben der selbstverständlich sicheren Beherrschung der schulmedi-zinischen Diagnostik und Therapie - auch eine profunde Kenntnis des Akupunktursystems und der chinesischen Diagnostik, einschließlich der Zungen- und Puls- Diagnose, sowie die Beherrschung der chinesischen Syndrome.
Die Akupunktur selbst darf nicht schematisch, sondern muß nach den Regeln der TCM appliziert werden.
Die Komplexität einer qualitativ hochwertigen Akupunktur nach den Regeln der TCM setzt für einen Prädikatsakupunkteur eine sehr gute und umfangreiche Ausbildung in Theorie und klinischer Praxis und umfangreiche eigene klinische Erfahrung voraus.
Zweihundert Weiterbildungsstunden, wie für die Zusatzbezeichnung Akupunktur der Ärztekammern erforderlich, erfüllen diese Qualitätskriterien keinesfalls.
Es ist ein Qualitätsmerkmal der ATCÄ- Mitglieder, daß die meiste Zeit ihrer Weiterbildung in China, Mutterland der Akupunktur, in Theorie und klinischer Praxis am Patienten erfolgte. Diese spezielle Weiterbildung unterscheidet Mitglieder der ATCÄ von der Mehrzahl der Akupunkteure in Deutschland.
Das Kompetenz- Siegel
ATCÄ hat ein Kompetenz- Siegel „ATCÄ- Prädikatsakupunkteur – in China weitergebildet“ entwickelt, das nur Ärztinnen und Ärzten erteilt wird, die die weiter unten spezifizierten Voraussetzungen erfüllen.
Nach außen dokumentiert wird das Prädikat durch ein Diplom sowie eine Plakette. Die WFAS (World Federation of Acupuncture Societies mit Sitz in Peking) hat der ATCÄ
exklusiv gestattet, ihr Logo für die Plakette und das Diplom zu benutzen.
Voraussetzungen
Die Voraussetzung zum Kompetenz- Siegel ist eine Weiterbildung von mindestens 350 Stunden, davon mindestens 200 Stunden in China. Alle Weiterbildungsstunden –
auch die in China - müssen bei einem in Deutschland akkreditierten Weiterbilder abgeleistet sein. Die Weiterbildungsstunden müssen schriftlich belegt werden.
Das ATCÄ- Diplom B erfüllt den Weiterbildungsnachweis für das Kompetenz- Siegel.
Im Einzelfall kann der Vorstand adäquate Ausbildungsgänge anerkennen.
Weiterhin sind mindestens zwei Jahre Erfahrung in selbstständiger klinischer Akupunktur erforderlich und es wird vorausgesetzt, daß die praktische Durchführung der Akupunktur dem für das Kompetenz- Siegel geforderten Qualitätsstandards entspricht. Die Tätigkeit ist durch geeignete Belege nachzuweisen.
Die minimale Akupunkturfrequenz darf fünfzig Akupunkturen pro Monat nicht unterschreiten.
Gefordert wird außerdem eine regelmäßige Weiterbildung von fünfzig Stunden Kursweiterbildung oder Qualitätszirkel in zwei Jahren, um den erlangten Wissensstand auf dem neuesten Niveau zu halten. Andernfalls erlischt die Berechtigung zum Führen des Kompetenz- Siegels.
Das Kompetenzsiegel steht auch Ärztinnen/ Ärzten mit „China- Weiterbildung“ offen, die noch nicht ATCÄ- Mitglieder sind. Dazu müssen diese die oben geforderten Qualitätskriterien erfüllen und Mitglied in der ATCÄ werden.
Die Voraussetzungen für das Kompetenz- Siegel werden von einem Beauftragten der ATCÄ überprüft und das Prädikat vom ersten oder zweiten Vorsitzenden erteilt.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Dr. Michael Germann
ATCÄ e.V. Vizepräsident
Lehrbeauftragter der Uni Frankfurt
HSK- Wilhelm Fresenius Klinik
Aukammalle 39
65191 Wiesbaden Tel: 0611436870
Internet: www.atcae.de
ATCAE e.V. vertritt die deutschen Ärztinnen und Ärzte, die eine Akupunkturweiterbildung in China an einem WHO- Collaborating Centre absolviert haben.
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