18.06.2007 - 13:03 - IT, New Media & Software

Die Zukunft von Second Life - Die Onlinesimmulation erobert in fünf Jahren die Welt

Pressemitteilung von: Second-Life-Info.de / PR Agentur: Second-Life-Presse.de
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Die Zukunft von Second Life - Die Onlinesimmulation erobert in fünf Jahren die Welt
Second-Life erlebt gerade einen Hype. Über sieben Millionen Nutzer sind inzwischen beim US-amerikanischen Betreiber Linden Lab angemeldet. Tendenz steigend.

Nun stellt sich natürlich auch die Frage, hat das Auswirkungen auf die Welt da draußen in der echten Wirklichkeit?

Stimmen wurden schon vor Monaten laut, dass Videospiele im allgemeinen das Verhalten der Menschen beeinflussen könnten. Ein Video auf You-Tube beschäftigt sich mit der Thematik. Wenn sich also in fünf Jahren die Zahl der Second-Life-Residens vervielfacht hat könnte die reale Welt in den Augen von Eric Lavenac folgendermaßen aussehen:

“Menschen haben Probleme Haltung anzunehmen, das Gehen wird von extremen Laggs begleitet, Wände werden zum gegenzulaufen benutzt. Doch es fehlt nicht nur die Kontrolle über die Beine. Das Sitzen auf beispielsweise einem Barhocker ist noch relativ einfach, weil sich darin vermutlich ein Sitz-Script befindet. Problematischer sieht es schon mit der Tasse mit herrlich duftenden Kaffee auf dem Tresen aus, der für den Kunden unerrreichbar bleibt. Dann ständige Hintergrundgeräusch. Der Klang des Windes, den wir in Second-Life immer im Ohr haben. Vermutlich ist die Ursache dafür in der Klimaveränderung zu suchen. Es geht jedoch noch weiter. Die Menschen haben verlernt zu sprechen. Ob im Supermarkt, in der Büro-Konferenz oder zuhause, zur Kommunikation tippen die Menschen in ihre unsichtbare Tastatur. Auch das Telefon hat seine Notwendigkeit verloren und kann überhaupt nicht bedient werden. Schließlich gibt es Instant Messenger. Nicht umsonst ist MSN schon auf jedem Windows-Betriebssystem vorinstalliert. Was noch nicht ganz klappt ist das Teleportieren oder Fliegen. Letzteres wird jedoch mit einem rollenden Bürostuhl für die nächste Stufe der Second-Life-Evolution geübt.”

Nun stellt sich die Frage, was will uns der Künstler damit sagen? Wir sollten den Kritikern Beachtung schenken und den Einfluss von Second-Life auf unser Leben beschränken. Schließlich regiert es nicht uns, sondern wir uns selbst. Nutzt diese Schreckensvision als Denkanstoß aber schaut selbst was Eric Lavenac in seinem Beitrag alles auf die Schippe genommen hat.

Weitere Infos:
www.second-life-info.de/sl/die-zukunft-von-second-life-di...

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