31.08.2007 - 15:38 - Politik, Recht & Gesellschaft
Iran: Hilfeschrei aus dem Gefängnis
Pressemitteilung von: Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
IGFM: Politische Gefangene rufen die Weltöffentlichkeit aus iranischen Gefängnissen zu einem Aktionstag gegen Hinrichtungen auf
Iran / Frankfurt am Main (31. August 2007) – Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Louise Arbour, ist am 2. und 3. September in Teheran, um persönlich mit der Führung der Islamischen Republik über die Menschenrechtssituation zu sprechen. Laut Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wurden allein im Monat August diesen Jahres 58 Oppositionelle, darunter auch Studenten, in verschiedenen iranischen Städten öffentlich hingerichtet – die Zahl der politischen Gefangenen steigt stetig, die Hinrichtungslisten werden immer länger.
Politische Gefangene, die derzeit in iranischen Gefängnissen sitzen und auf ihre Hinrichtungen warten, verfassten jetzt mit Hilfe eines Anwaltes im Iran einen Appellbrief, der international viele Menschenrechtsorganisationen erreichte. Darin appellieren sie an all jene, die auf dieser Welt in Freiheit leben. Sie rufen dazu auf, am 7. September 2007 weltweit auf die Straße zu gehen, um ein Zeichen zu setzen gegen systematische Folter, willkürliche Inhaftierungen und Hinrichtungen.
Der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte sind die Namen der politischen Gefangenen, die diesen Brief in den Gefängnissen Evin, Gohardasht, Sanandaj, Urumiye, Naqadeh, Kermanshah und anderen unterzeichneten, bekannt. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte sowie das Internationale Komitee gegen Hinrichtungen rufen zur Beteiligung an diesem Aktionstag auf. Unter dem Slogan „Stoppt Exekutionen im Iran“ unterstützt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ab Montag, den 3. September, unterschiedliche Aktionen gegen die aktuelle Hinrichtungswelle im Iran.
Die IGFM lädt ein zu einer informativen Pressekonferenz „Stoppt Exekutionen im Iran“, die am 6. September 2007 im PresseClub Frankfurt stattfinden wird.
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
-Deutsche Sektion e.V.
Borsigallee 9
60388 frankfurt am Main
Tel: 069 420 108-0
eMail:
Web: www.igfm.de
Die IGFM ist eine Menschenrechtsorganisation, die 1972 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Sie unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Nach Auffassung der IGFM sind nach dem Recht auf Leben und Sicherheit der Person, die bürgerlichen Rechte wie Meinungs-, Versammlungs- Religions- und Pressefreiheit die wichtigsten Menschenrechte. Ohne sie kann es weder Frieden noch sozialen Fortschritt geben. Die Grundlage ihrer Arbeit bildet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948.
Iran / Frankfurt am Main (31. August 2007) – Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Louise Arbour, ist am 2. und 3. September in Teheran, um persönlich mit der Führung der Islamischen Republik über die Menschenrechtssituation zu sprechen. Laut Informationen der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wurden allein im Monat August diesen Jahres 58 Oppositionelle, darunter auch Studenten, in verschiedenen iranischen Städten öffentlich hingerichtet – die Zahl der politischen Gefangenen steigt stetig, die Hinrichtungslisten werden immer länger.
Politische Gefangene, die derzeit in iranischen Gefängnissen sitzen und auf ihre Hinrichtungen warten, verfassten jetzt mit Hilfe eines Anwaltes im Iran einen Appellbrief, der international viele Menschenrechtsorganisationen erreichte. Darin appellieren sie an all jene, die auf dieser Welt in Freiheit leben. Sie rufen dazu auf, am 7. September 2007 weltweit auf die Straße zu gehen, um ein Zeichen zu setzen gegen systematische Folter, willkürliche Inhaftierungen und Hinrichtungen.
Der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte sind die Namen der politischen Gefangenen, die diesen Brief in den Gefängnissen Evin, Gohardasht, Sanandaj, Urumiye, Naqadeh, Kermanshah und anderen unterzeichneten, bekannt. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte sowie das Internationale Komitee gegen Hinrichtungen rufen zur Beteiligung an diesem Aktionstag auf. Unter dem Slogan „Stoppt Exekutionen im Iran“ unterstützt die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ab Montag, den 3. September, unterschiedliche Aktionen gegen die aktuelle Hinrichtungswelle im Iran.
Die IGFM lädt ein zu einer informativen Pressekonferenz „Stoppt Exekutionen im Iran“, die am 6. September 2007 im PresseClub Frankfurt stattfinden wird.
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