14.11.2007 - 14:39 - Vereine & Verbände
19.11. Welttag der Toilette - SODI baut 600 Trockentoiletten in Namibia
Pressemitteilung von: Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI)
Zum Welttag der Toilette am 19. November 2007 informiert der Solidaritätsdienst-international e.V. (SODI) über sein neues Projekt in Namibia, in dem 600 Trockentoiletten gebaut werden. Damit sollen Durchfallerkrankungen, an denen weltweit jeden Tag 6000 Kinder sterben, eingedämmt werden. Zudem werden durch eine Trockentoilette jährlich 4000 Liter der knappen und teuren Ressource Wasser gespart.
An vermeidbaren Durchfallerkrankungen sterben weltweit jeden Tag 6000 Kinder. Sie werden vor allem durch mangelnden Zugang zu sauberem Wasser und zu Sanitärsystemen verursacht. Im Norden Namibias kam es kürzlich zu einem Ausbruch von Cholera. Ein Grund dafür: Nur ein Drittel der namibischen Bevölkerung hat Zugang zu Toiletten. Der Großteil der Menschen ist dagegen gezwungen, für ihr „Geschäft“ in den Busch zu gehen. Darüber hinaus ist Wasser eine knappe und teure Ressource im trockensten Land in Sub-Sahara Afrika. Der fortschreitenden Klimawandel verstärkt das Problem zunehmend.
600 Trockentoiletten werden von SODI und seinem namibischen Partner, dem Clay House Project, in Otjiwarongo und ländlichen Regionen Namibias bis zum Jahr 2011 gebaut. Sie kommen damit über 4 500 Menschen zu Gute, die sich aktiv am Bau beteiligen und dabei erlernen, kleine Reparaturen selbst zu erledigen. Das Projekt wird mit knapp 400 000 Euro von der Europäischen Union gefördert, 100 000 Euro an Spenden muss SODI als Eigenanteil einwerben.
„Die hygienischen Bedingungen werden sich für die Familien nachhaltig verbessern“, erklärt Susanne Laudahn, die das Projekt bei SODI koordiniert. „Trockentoiletten sind die einzige Lösung, die gleichzeitig die Umwelt schont, die Verbreitung von Krankheiten verhindert und für arme Menschen erschwinglich ist“, beschreibt die Projektmanagerin die Vorzüge der Technologie.
Die Trockentoilette funktioniert ohne Wasser. Die Sonneneinstrahlung erwärmt ein schwarzes Rohr am hinteren Teil der Toilette. Die dadurch entstandene Luftventilation, trocknet die Fäkalien und leitet Gerüche ab. Durch das Austrocknen werden Bakterien abtötet. Die Otji-Toilette bietet daher gegenüber der Wassertoilette viel weniger Möglichkeiten für die Verbreitung von Krankheiten. Zudem werden durch eine Trockentoilette jährlich 4000 Liter Wasser gespart, das die Menschen als Trinkwasser und zum täglichen Leben nutzen können.
Über 100 000 Euro an Spenden muss SODI für dieses Projekt einwerben. Der Bau einer Trockentoilette erfordert 75 Euro an Spenden.
Für das SODI-Projekt in Namibia können Spenden unter dem Kennwort „Trockentoilette“ auf das SODI-Spendenkonto 10 20 100 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00 getätigt werden.
(gesamt: 2249 Zeichen)
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Ihre Ansprechpartnerin ist: Susanne Laudahn, Projektmanagerin Afrika unter 030 928 6047 oder
zu erreichen. Bildmaterial kann bei SODI angefordert werden. www.sodi.de
Grevesmühlener Straße 15, 13059 Berlin
Der Solidaritätsdienst-international e. V. (SODI) ist eine Organisation, die nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit realisiert und humanitäre Hilfe für Opfer von Naturkatastrophen, Kriegen und Bürgerkriegen leistet. Seit 1990 hat SODI 802 Projekte im Wert von 55 Millionen Euro in 28 Ländern verwirklicht. Möglich wurde dies durch private Geld- und Sachspenden sowie durch öffentliche und private Zuschüsse, z.B. der Europäischen Union und der Bundesregierung. Die Projekte auf vier Kontinenten, die SODI in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen und kommunalen Organisationen realisierte, dienen der selbsthilfeorientierte Armutsbekämpfung.
SODI leistet in Deutschland Informations- und Bildungsarbeit über Ursachen und Verantwortlichkeiten von Kriegen, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen, Armut und Umweltzerstörungen. Wir engagieren uns gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Netzwerken und Kampagnen gegen neoliberale Globalisierung, für ein Verbot von Landminen und für gerechte Weltwirtschaftsbeziehungen, für Frieden und ein tolerantes Miteinander der Menschen, Völker und Kulturen.
Für den verantwortungsvollen Umgang mit Spenden und deren zweckgebundenen Einsatz wird SODI seit 1994 jährlich das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) verliehen.
An vermeidbaren Durchfallerkrankungen sterben weltweit jeden Tag 6000 Kinder. Sie werden vor allem durch mangelnden Zugang zu sauberem Wasser und zu Sanitärsystemen verursacht. Im Norden Namibias kam es kürzlich zu einem Ausbruch von Cholera. Ein Grund dafür: Nur ein Drittel der namibischen Bevölkerung hat Zugang zu Toiletten. Der Großteil der Menschen ist dagegen gezwungen, für ihr „Geschäft“ in den Busch zu gehen. Darüber hinaus ist Wasser eine knappe und teure Ressource im trockensten Land in Sub-Sahara Afrika. Der fortschreitenden Klimawandel verstärkt das Problem zunehmend.
600 Trockentoiletten werden von SODI und seinem namibischen Partner, dem Clay House Project, in Otjiwarongo und ländlichen Regionen Namibias bis zum Jahr 2011 gebaut. Sie kommen damit über 4 500 Menschen zu Gute, die sich aktiv am Bau beteiligen und dabei erlernen, kleine Reparaturen selbst zu erledigen. Das Projekt wird mit knapp 400 000 Euro von der Europäischen Union gefördert, 100 000 Euro an Spenden muss SODI als Eigenanteil einwerben.
„Die hygienischen Bedingungen werden sich für die Familien nachhaltig verbessern“, erklärt Susanne Laudahn, die das Projekt bei SODI koordiniert. „Trockentoiletten sind die einzige Lösung, die gleichzeitig die Umwelt schont, die Verbreitung von Krankheiten verhindert und für arme Menschen erschwinglich ist“, beschreibt die Projektmanagerin die Vorzüge der Technologie.
Die Trockentoilette funktioniert ohne Wasser. Die Sonneneinstrahlung erwärmt ein schwarzes Rohr am hinteren Teil der Toilette. Die dadurch entstandene Luftventilation, trocknet die Fäkalien und leitet Gerüche ab. Durch das Austrocknen werden Bakterien abtötet. Die Otji-Toilette bietet daher gegenüber der Wassertoilette viel weniger Möglichkeiten für die Verbreitung von Krankheiten. Zudem werden durch eine Trockentoilette jährlich 4000 Liter Wasser gespart, das die Menschen als Trinkwasser und zum täglichen Leben nutzen können.
Über 100 000 Euro an Spenden muss SODI für dieses Projekt einwerben. Der Bau einer Trockentoilette erfordert 75 Euro an Spenden.
Für das SODI-Projekt in Namibia können Spenden unter dem Kennwort „Trockentoilette“ auf das SODI-Spendenkonto 10 20 100 bei der Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 100 205 00 getätigt werden.
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Der Solidaritätsdienst-international e. V. (SODI) ist eine Organisation, die nachhaltige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit realisiert und humanitäre Hilfe für Opfer von Naturkatastrophen, Kriegen und Bürgerkriegen leistet. Seit 1990 hat SODI 802 Projekte im Wert von 55 Millionen Euro in 28 Ländern verwirklicht. Möglich wurde dies durch private Geld- und Sachspenden sowie durch öffentliche und private Zuschüsse, z.B. der Europäischen Union und der Bundesregierung. Die Projekte auf vier Kontinenten, die SODI in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit nichtstaatlichen und kommunalen Organisationen realisierte, dienen der selbsthilfeorientierte Armutsbekämpfung.
SODI leistet in Deutschland Informations- und Bildungsarbeit über Ursachen und Verantwortlichkeiten von Kriegen, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen, Armut und Umweltzerstörungen. Wir engagieren uns gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Netzwerken und Kampagnen gegen neoliberale Globalisierung, für ein Verbot von Landminen und für gerechte Weltwirtschaftsbeziehungen, für Frieden und ein tolerantes Miteinander der Menschen, Völker und Kulturen.
Für den verantwortungsvollen Umgang mit Spenden und deren zweckgebundenen Einsatz wird SODI seit 1994 jährlich das Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) verliehen.
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