10.04.2008 - 17:29 - Kunst & Kultur
Nadja Michael als Médée in Cherubinis gleichnamiger Tragödie - Premiere 12. April, Théâtre Royal de la Monnaie
Pressemitteilung von: OPHELIAS - PR für Kultur / PR Agentur: OPHELIAS - PR für Kultur
Nach „Salome“ am Royal Opera House Covent Garden führt eine nicht minder komplexe Rolle Nadja Michael nach Brüssel an das Théâtre Royal de la Monnaie. In einer Neuproduktion der selten gespielten französischen Originalversion von Luigi Cherubinis Tragödie „Médée“ verkörpert sie ab dem 12. April die verzweifelte zweifache Kindsmörderin. Unter der musikalischen Leitung von Christoph Rousset, in der Regie von Krystoph Warlikowski singt sie neben Kurt Streit als Jason. Folgetermine stehen am 15., 17., 20., 23., 25., 27. und 30. April sowie am 2. Mai auf dem Programm.
Der von Beethoven sehr bewunderte Luigi Cherubini wurde schon zu seinen Lebzeiten in einem Atemzug mit Mozart und Haydn genannt. Tatsächlich schuf der Komponist in seinen Opern vorwiegend charismatische, tragische Frauengestalten, die an die jeweiligen Interpretinnen sowohl stimmlich, stilistisch, als auch darstellerisch höchste, sehr spezielle Anforderungen stellen. Seine 1797 in Paris uraufgeführte „Médée“ wurde von keinem Geringeren als Johannes Brahms als der „höchste Gipfel dramatischer Musik“ bezeichnet.
Nadja Michael über ihre Rollengestaltung: „Médée ist eine Art Kassandra von Troja, eine Priesterin mit angeborener Größe. Eine Frau, die Emanzipation lebt und sich für die Liebe und ihre Überzeugung aus ihrer Gesellschaft herauslöste. Sie erfährt menschliche Schwäche und Verrat, sie ist verlassen, schutzlos ausgeliefert in der Fremde. Und da beginnt die Tragödie – so wie wir es heute regelmäßig in den Tagesblättern lesen. Die Menschen scheinen in extremen Situationen nicht mehr zwischen Ego und Altro unterscheiden zu können. Die Kinder werden nur als Teil von sich selbst oder als Abbild des „Verräters“ wahrgenommen.“
In London feierte Nadja Michael als Salome einen großen Erfolg, „Michael überrascht mit strahlender Stimme über dickem Straussorchester, ihre fesselnde, sinnliche Ausstrahlung entlässt das Publikum für keine Sekunde ihrer Darstellung der Salome“ - so der „Guardian“. Und die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb: „Die grandiose Bühnenpräsenz von Nadja Michael, die jeden in Noten gesetzten Gefühlsumschwung, und wenn er sich nur durch einen Windhauch ankündigt, mit einer nahezu gespenstischen Präzision und sängerdarstellerischen Meisterschaft erfasst.“ Im Herbst 2008 wird Nadja Michael als „femme fatale“ Lady Macbeth in der Neuproduktion „Macbeth“ die neue Saison 2008/09 der Bayerischen Staatsoper, München, eröffnen (musikalische Leitung: Nicola Luisotti).
Weitere Informationen und Termine unter www.nadja-michael.de
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
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OPHELIAS PR wurde im Jahr 2000 von Ulrike Wilckens M.A. gegründet und hat sich auf PR, Media Relations und Pressearbeit von Kultur, insbesondere von Klassischer Musik und Musiktheater spezialisiert. Zu den Kunden zählen u. a. das Konzerthaus Dortmund, das hr-Sinfonieorchester, die Bregenzer Festspiele, das Musikfestival Heidelberger Frühling sowie Nationaltheater Mannheim, Ludwigsburger Schlossfestspiele, EMI-Classics und Künstler wie Nadja Michael, Juliane Banse und Martin Grubinger.
Der von Beethoven sehr bewunderte Luigi Cherubini wurde schon zu seinen Lebzeiten in einem Atemzug mit Mozart und Haydn genannt. Tatsächlich schuf der Komponist in seinen Opern vorwiegend charismatische, tragische Frauengestalten, die an die jeweiligen Interpretinnen sowohl stimmlich, stilistisch, als auch darstellerisch höchste, sehr spezielle Anforderungen stellen. Seine 1797 in Paris uraufgeführte „Médée“ wurde von keinem Geringeren als Johannes Brahms als der „höchste Gipfel dramatischer Musik“ bezeichnet.
Nadja Michael über ihre Rollengestaltung: „Médée ist eine Art Kassandra von Troja, eine Priesterin mit angeborener Größe. Eine Frau, die Emanzipation lebt und sich für die Liebe und ihre Überzeugung aus ihrer Gesellschaft herauslöste. Sie erfährt menschliche Schwäche und Verrat, sie ist verlassen, schutzlos ausgeliefert in der Fremde. Und da beginnt die Tragödie – so wie wir es heute regelmäßig in den Tagesblättern lesen. Die Menschen scheinen in extremen Situationen nicht mehr zwischen Ego und Altro unterscheiden zu können. Die Kinder werden nur als Teil von sich selbst oder als Abbild des „Verräters“ wahrgenommen.“
In London feierte Nadja Michael als Salome einen großen Erfolg, „Michael überrascht mit strahlender Stimme über dickem Straussorchester, ihre fesselnde, sinnliche Ausstrahlung entlässt das Publikum für keine Sekunde ihrer Darstellung der Salome“ - so der „Guardian“. Und die Frankfurter Allgemeine Zeitung schrieb: „Die grandiose Bühnenpräsenz von Nadja Michael, die jeden in Noten gesetzten Gefühlsumschwung, und wenn er sich nur durch einen Windhauch ankündigt, mit einer nahezu gespenstischen Präzision und sängerdarstellerischen Meisterschaft erfasst.“ Im Herbst 2008 wird Nadja Michael als „femme fatale“ Lady Macbeth in der Neuproduktion „Macbeth“ die neue Saison 2008/09 der Bayerischen Staatsoper, München, eröffnen (musikalische Leitung: Nicola Luisotti).
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