Luftmaschen, Stäbchen und wachsende Gehirne - worauf es beim Lernen wirklich ankommt

Pressemitteilung von: Connect4Benefit
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drei Teilnehmer zeigen anhand des sprichwörtlichen Fortschritts ihre Vorkenntnisse bei einem neuen Thema!
Dipl. Pädagogin Susanne Scharnagl spricht anlässlich der 20. C4B-Veranstaltung am 22. September über Erkenntnisse der Hirnforschung im Bezug auf das Lernen.
Lernen macht Spaß und unser Gehirn kann sogar „süchtig“ nach Lernen werden – so Susanne Scharnagl! Lebendig und mitreißend blieb sie dabei nicht bei der bloßen Behauptung, sondern Bezog im gut einstündigen Vortrag ihr Publikum lebhaft mit ein, wie im Bild zu sehen ist. Sie verdeutlichte, was im Gehirn passiert, wenn wir lernen, aber auch, wie und warum wir vergessen.

Lernen ohne Angst
Das Publikum – ein volles Haus, wie selten – war begeistert und machte mit. Von Angst, auch bei den Übungen, keine Spur. Das ist eine Grundvoraussetzung für optimales Lernen und Susanne Scharnagl bedauerte sehr, dass leider in vielen pädagogischen Einrichtungen und auch bei einigen Eltern, immer noch der Gedanke gepflegt würde, man müsse den Schülern und Schülerinnen Angst vor schlechten Noten machen, dann würden diese sich auch mehr anstrengen. „So funktioniert Lernen nicht, dann hat das Gehirn keine Chance!“ verdeutlichte sie. Neugier, Erfolgserlebnisse und Herausforderungen wären wichtig. Langeweile und Überforderung sei zu vermeiden, ein wenig „Nervenkitzel“ ausgelöst durch das Lampenfieber (Adrenalin) beim Ausprobieren neuer Dinge sei aber lernfördern und mit echter Angst nicht zu verwechseln!

Bewegung hilft dem inneren Speicher
Körperliche Bewegung, Joggen, Ausdauertraining, Spazierengehen, sich austoben – all dies sind Tätigkeiten, die dabei helfen, neues Wissen besser abzuspeichern. Für alle Sportmuffel gab es dennoch einen Trost: Auch schlafen sei wichtig, denn dann nähme sich das Gehirn die Zeit, die neuen Eindrücke zu verarbeiten und richtig abzuspeichern.

Luftmaschen und Stäbchen
Wie wichtig es sei, auf die unterschiedlichen Vorkenntnisse des jeweiligen Lernenden einzugehen verdeutlichte Frau Scharnagl eindrucksvoll mit einem Beispiel: Drei Personen stellten sich auf einer Linie auf und bekamen verschiedene Fragen gestellt. Konnten sie diese mit „ja“ beantworten, durften sie einen Schritt nach vorne. Hier wurde auf lustige Art und Weise deutlich, dass nicht jeder weiß, was ein Stäbchen, eine Luftmasche und eine feste Masche ist und auch nicht alle einen gehäkelten Topflappen von einem gestrickten unterscheiden können. Anhand dieses Vergleichs wurde klargemacht, dass man in Unterrichtssituationen Kinder und erwachsende Lernende mit selbstverständlich vorausgesetztem Vorwissen mitunter leicht über- oder unterfordern kann, was eine Beeinträchtigung des Lernerfolgs zur Folge hat.

Fritz Felsenstein Haus e.V.
Die Spende des Abends (Eintrittsgelder in voller Höhe) ging an das Fritz Felsenstein Haus e.V. mit Sitz in Königsbrunn, das von Frau Ulrike Wilfert vorgestellt wurde. Ende der 50erJahre entwickelte der Orthopäde Dr. Fritz Felsenstein die Idee, körperbehinderten Kindern und Jugendlichen in Bayerisch-Schwaben einen Schulbesuch zu ermöglichen. Heute werden in diesem Haus rund 300 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gefördert. Das Fritz-Felsenstein-Haus hat sich zu dem Kompetenzzentrum für Körper- und Mehrfachbehinderte in Schwaben entwickelt.

Die Teilnehmer waren sich am Ende einig, dass sie gerne noch mehr gehört hätten und den Abend für äußerst wertvoll erachtet hätten.

Staatliche Förderung erneuerbarer Energien
Der nächste Termin für Connect4Benefit ist der 17. November 2009. An diesem Termin wird die Veranstaltung im Café Sowieso in der Schießgrabenstraße stattfinden. Thema wird die staatliche Förderung erneuerbarer Energien sein und wie sie sich Mittel sichern können, wenn sie beispielsweise ihre Heizung erneuern müssen oder wollen.

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Rebel-Management-Training ist eine Unternehmensberatung im HR Bereich. Es werden Zielstrategien für Unternehmen und Einzelpersonen entwickelt, Soft Skills für Mitarbeiter und Führungskräfte geschult, Führungsqualifikationen ausgebaut. Der Ansatz ist ganzheitlich, Körper und Geist werden verbunden. Rebel-Management-Training arbeitet auch im Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements und kümmert sich ganzheitlich um den Erhalt und Ausbau der Arbeitskraft der Mitarbeiter.

Zusätzlich organisiert Rebel-Management-Training auch die Benefiz-Initiative Connect4Benefit (www.connect4benefit.com)

Kernkompetenzen und Qualifikationen Nadine Rebel – Rebel-Management-Training:
- Studium der Soziologie, Psychologie, Pädagogik an der Universität Augsburg
- Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung
- Soziologie mit Schwerpunkt Gruppensoziologie
- Psychologie mit Schwerpunkt Entwicklung von Emotionen, informelle Kommunikation
- Zahlreiche Weiterbildungen im Erwachsenenbereich
- Kongressreferentin
- Führungskräftecoach


Firmengeschichte– Rebel-Management-Training
- Gründungsjahr: 2000
- Nach Studium der Soziologie und diversen autodidaktischen Weiterbildungen Beginn im Jugendbereich
- 2002 Wechsel zum Erwachsenenbereich
- 2005 Übernahme der Autoren- und Herausgeberschaft des Themenbriefs Mitarbeiterführung
- Im Schnitt zwischen 80 und 100 Schulungstage pro Jahr, Kongressreferentin, Buch- und Fachartikelautorin
- Einsätze bisher in folgenden Branchen: Personalvermittlung, Personalbeschaffung, Logistik, Werbung, Mediencoaching, Versicherungsbranche, Coaching von Gründungs- und Start-up-Unternehmen, IT-Branche, Universität Passau, Technische Universität München

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