07.02.2006 - 14:43 - IT, New Media & Software
Google verschrottet BMW und lässt Ricoh abblitzen
Pressemitteilung von: Der Suchmaschinenspezialist
Suchmaschinenbetreiber wirft Automobilkonzern und Kamerahersteller aus seinen Datenbeständen
Berlin, 7. Februar 2006 – BMW hat seine Webseiten falsch geparkt, und Google spielt Verkehrspolizist. Zumindest in seiner eigenen Tiefgarage. Und nach Automobile.de sind jetzt auch Ricoh.de, Deltalloyd.de oder Netbooster.de spurlos aus dem Googlereich verschwunden. Einige Platzverweise hat Google Chefprogrammierer Matt Cutts höchstpersönlich in seinem Blog öffentlich verkündet. Alle Opfer mussten sich für die Verwendung von Doorwaypages verantworten. Angeblich stehen noch weitere prominente deutsche Webseiten auf der Fahndungsliste.
Eigentlich ein uralter Hut, um sich mit “manipulierten” Seiten in den Suchergebnissen nach vorne zu zaubern. BMW zum Beispiel hatte seine Seiten mit dem Begriff “Neuwagen” zugekleistert und Schlaumeier Rioch hatte über zwangzigmal “Ricoh printer” in den Text kopiert. Verwunderlich eher, dass Suchmaschinen heute immer noch auf solche dummen Tricks hereinfallen. Jeder Web-Amateur würde doch in diesen Fällen erkennen, dass es dort nicht mit “rechten Dingen” zugehen kann. Aber, das ist ja nun der “Trick”, der Nutzer kriegt diese Seiten in der Regel gar nicht zu sehen. Denn mit einer JavaScript Anweisung wird er auf eine andere Seite umgeleitet.
Im Falle von BMW mag es auch gar nicht so tragisch sein, denn der Besucher bekommt bei den Bayern ja jede Menge Neuwagen präsentiert. Websurfer werden eben nicht unter Vortäuschung falscher Tatsachen auf irgendwelche thematisch nicht passenden Seiten gelotst. Deswegen kann man bei BMW diesen Google Aktionismus auch nicht so ganz nachvollziehen. Und so richtig kratzen wird der Rauswurf die Bayern wohl eh nicht, denn nach Firmenangaben sind im Januar lediglich rund 4.400 der insgesamt 1,1 Millionen Nutzer – oder 0,4 Prozent (!) – via Google auf die BMW-Webseiten gelangt.
Jeder Webseiten-Inhaber möchte mit seinen Begriffen ganz vorne stehen. Wer nicht gefunden wird, geht schnell unter! Ist es nun Manipulation, wenn man den Suchmaschinen-Robots einen besonders präparierten Lesestoff verabreicht, der aber letztlich denselben Inhalt hat, wie ihn der Nutzer später liest? Zu Spam wird es doch erst, wenn man bei der Suche nach “Dieter Bohlen” zu Ebay geführt wird, richtig? Aber so sind nun einmal die Google Regeln, und wer sich nicht daran hält, fliegt eben raus. Recht so!
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Aber dieses laute Tamtam zeigt auch, was der Google’sche Suchalgorithmus nicht als “illegal” erkennt, muss eben vom “Webspam Team” von Hand eliminiert werden. Laut und öffentlich damit alle bösen Trickser jeglicher Spielart erschreckt werden und sich zum fairen Wettbewerb bekennen. Aber das wird wohl nicht funktionieren. Darum gibt es ja auch schon lange die “Google-Spamtaste” (www.google.de/webmasters/spamreport.html), mit deren Hilfe jeder Surfer den Müll beim Polizisten denunzieren kann.
Pressekontakt:
Der Suchmaschinenspezialist
Rüdiger Voßberg
Zwinglistraße 34
10555 Berlin
Tel.: +49 30 3990 57 38
www.vossberg.info/
www.suchmaschinenspezialist.de/
Berlin, 7. Februar 2006 – BMW hat seine Webseiten falsch geparkt, und Google spielt Verkehrspolizist. Zumindest in seiner eigenen Tiefgarage. Und nach Automobile.de sind jetzt auch Ricoh.de, Deltalloyd.de oder Netbooster.de spurlos aus dem Googlereich verschwunden. Einige Platzverweise hat Google Chefprogrammierer Matt Cutts höchstpersönlich in seinem Blog öffentlich verkündet. Alle Opfer mussten sich für die Verwendung von Doorwaypages verantworten. Angeblich stehen noch weitere prominente deutsche Webseiten auf der Fahndungsliste.
Eigentlich ein uralter Hut, um sich mit “manipulierten” Seiten in den Suchergebnissen nach vorne zu zaubern. BMW zum Beispiel hatte seine Seiten mit dem Begriff “Neuwagen” zugekleistert und Schlaumeier Rioch hatte über zwangzigmal “Ricoh printer” in den Text kopiert. Verwunderlich eher, dass Suchmaschinen heute immer noch auf solche dummen Tricks hereinfallen. Jeder Web-Amateur würde doch in diesen Fällen erkennen, dass es dort nicht mit “rechten Dingen” zugehen kann. Aber, das ist ja nun der “Trick”, der Nutzer kriegt diese Seiten in der Regel gar nicht zu sehen. Denn mit einer JavaScript Anweisung wird er auf eine andere Seite umgeleitet.
Im Falle von BMW mag es auch gar nicht so tragisch sein, denn der Besucher bekommt bei den Bayern ja jede Menge Neuwagen präsentiert. Websurfer werden eben nicht unter Vortäuschung falscher Tatsachen auf irgendwelche thematisch nicht passenden Seiten gelotst. Deswegen kann man bei BMW diesen Google Aktionismus auch nicht so ganz nachvollziehen. Und so richtig kratzen wird der Rauswurf die Bayern wohl eh nicht, denn nach Firmenangaben sind im Januar lediglich rund 4.400 der insgesamt 1,1 Millionen Nutzer – oder 0,4 Prozent (!) – via Google auf die BMW-Webseiten gelangt.
Jeder Webseiten-Inhaber möchte mit seinen Begriffen ganz vorne stehen. Wer nicht gefunden wird, geht schnell unter! Ist es nun Manipulation, wenn man den Suchmaschinen-Robots einen besonders präparierten Lesestoff verabreicht, der aber letztlich denselben Inhalt hat, wie ihn der Nutzer später liest? Zu Spam wird es doch erst, wenn man bei der Suche nach “Dieter Bohlen” zu Ebay geführt wird, richtig? Aber so sind nun einmal die Google Regeln, und wer sich nicht daran hält, fliegt eben raus. Recht so!
Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.
Aber dieses laute Tamtam zeigt auch, was der Google’sche Suchalgorithmus nicht als “illegal” erkennt, muss eben vom “Webspam Team” von Hand eliminiert werden. Laut und öffentlich damit alle bösen Trickser jeglicher Spielart erschreckt werden und sich zum fairen Wettbewerb bekennen. Aber das wird wohl nicht funktionieren. Darum gibt es ja auch schon lange die “Google-Spamtaste” (www.google.de/webmasters/spamreport.html), mit deren Hilfe jeder Surfer den Müll beim Polizisten denunzieren kann.
Pressekontakt:
Der Suchmaschinenspezialist
Rüdiger Voßberg
Zwinglistraße 34
10555 Berlin
Tel.: +49 30 3990 57 38
www.vossberg.info/
www.suchmaschinenspezialist.de/
News-ID: 76345 • Views: 16614
Permanenter Link zu dieser Pressemeldung:
Wir freuen uns, wenn Sie z.B. auf Ihrer Presse- oder Referenzen-Seite auf openPR.de linken.
Für die Inhalte dieser Meldung ist nicht openPR.de sondern nur der jeweilige Autor verantwortlich.
Haftungsausschluss - openPR distanziert sich von dem Inhalt der Pressemitteilungen. Lesen sie hier mehr
© 2004-2012 openPR | Impressum



