22.08.2006 - 10:36 - Tourismus, Auto & Verkehr

Fidel Castro wurde 80 - Sonderreise zur offiziellen Geburtstagsfeier am 02. Dezember

Pressemitteilung von: Cubareise.Info
Am 13. August feierte Fidel Castro seinen 80. Geburtstag. Trotz seiner Erkrankung und der vorübergehenden Übertragung aller Aufgaben an seinen Bruder Raul ist er immer noch unumstrittener Führer Kubas. Die offizielle Geburtstagsfeier wurde auf den 2. Dezember 2006 verlegt, ein für die Kubaner geschichtsträchtiger Tag: vor 50 Jahren landete die kleine Yacht Granma mit 82 Mann an Bord auf Kuba. Fidel und Che Guevarra leiteten damit das endgültige Ende des Batista-Regimes ein.
Seit dem Sieg der Revolution Anfang Januar 1959 führt der Comandante en Jefe sein Land und ist damit das am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt. Für viele politisch Interessierte ist er immer noch das Idol und Vorbild für den Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit. Vor allen Dingen in Mittel- und Südamerika hat der Máximo Líder Millionen von Sympathisanten, für die der kubanische Sozialstaat Vorbild ist. Und auch in der Bevölkerung Kubas dürfte die Zustimmung überwiegen, da die sozialen Erfolge der Revolution unverkennbar sind.
Im Gesundheitswesen genießt der Kubaner kostenfreie Behandlung mit hohem Standard. So liegt zum Beispiel die Lebenserwartung auf dem Niveau hoch entwickelter Industriestaaten. Dabei leistet sich Kuba noch den „Luxus“, mehr als 15.000 Ärzte als Entwicklungshelfer in den Ländern Südamerikas und Afrikas zu beschäftigen. Auch das Bildungssystem ist nicht nur für ein Entwicklungsland vorbildlich. Es steht allen jungen Menschen kostenfrei einschließlich des Universitätsbesuchs offen, fördert mit Eliteschulen leistungsbereite Hochbegabte und bietet Erwachsenen kostenfrei Möglichkeiten der Zusatzqualifikation und des Zweitstudiums.
Unbestritten ist ebenfalls, dass jede kubanische Familie eine Wohnung hat, wenn die Flächen und die Ausstattung auch weit unter westlichem Standard liegen. Dafür stehen aber etwa 85% der Wohnung im Eigentum ihrer Bewohner. Und sicher ist kein Kubaner so arm, dass er verhungern muss.
Politische Unzufriedenheit mit dem Regime ist vor diesem Hintergrund im Gespräch mit den meisten Kubanern nicht spürbar und die Akzeptanz scheint sich aufgrund der aktuellen Ereignisse noch zu verstärken. Die von internationalen Organisationen und kubanischen Oppositionellen behaupteten Menschenrechtsverletzungen sind den Menschen weitgehend unbekannt.
Aber unverkennbar ist für den aufmerksamen Beobachter eine wirtschaftliche Unzufriedenheit. Fast jeder Kubaner spürt die ungleiche Einkommensverteilung zwischen den Dollarbesitzern und den Menschen, die keine Verwandten im Ausland oder keinen Kontakt zu Touristen haben. Verstärkt wird diese Unzufriedenheit durch die sich zwar verbessernde, aber immer noch marode Wirtschaftslage, die den Kubaner bisher trotz steigender Einnahmen aus dem Tourismus vor allen Dingen im privaten Konsum und im öffentlichen Verkehr keine spürbaren Verbesserungen gebracht hat. Wesentlich verursacht wird diese Entwicklung durch das Embargo der USA, das zu überteuerten Importen dringend benötigter Wirtschaftsgüter für die Versorgung der Bevölkerung und die Modernisierung der in weiten Teilen maroden Verkehrs- und Industrieanlagen führt.
Der Tourist spürt von der bei den meisten Kubanern immer noch lebendigen Revolutionsgeschichte, den sozialen Errungenschaften sowie den alltäglichen Sorgen und Freuden allerdings wenig. Sonne und karibische Traumstrände, die Freundlichkeit und Offenheit der Menschen, mitreißende Musik, ein pulsierendes Kunst- und Kulturleben und Denkmäler einer 500jährigen Geschichte lassen das Land als Urlaubsparadies erscheinen.
Einen Blick hinter die Kulissen und ein hautnahes Miterleben bietet die vom Kuba-Spezialisten Dieter Späth gemeinsam mit dem Reiseveranstalter PalmiSol Reisen in Dresden aus Anlass des Geburtstagsfeierlichkeiten von Fidel Castro angebotene Sonderreise vom 29. 11. – 06. 12. nach Havanna. Herr Späth begleitet diese Reise gemeinsam mit der Kubanerin Clothilde Sanchez, einer Zeitzeugin der Revolution. Neben historischen Sehenswürdigkeiten werden soziale Einrichtungen besucht. Begegnungen mit KubanerInnen und in Havanna lebenden Ausländern erschließen den Teilnehmern das Land und seine Geschichte.
Weitere Informationen unter www.cubareise.info

Diese Pressemitteilung wurde auf openPR veröffentlicht.

Dieter Späth
Im Pling 46, 25348 Glückstadt
Telefon 04124 / 937 414 und 0172 / 411 6224
Email
www.cubareise.info

Dieter Späth bietet mit Cubareise.info Reisen nach Kuba an, die aufgrund seiner Landeskenntnis und Kontakte den Teilnehmer das Land hautnah erschließen.
Rundreisen zeigen in Begegnungen mit Kubanern die Städte und Landschaften, das tägliche Leben, die Geschichte, Kultur und Kunst des Landes.
Als Themenreisen werden zur Zeit angeboten: "Fidel wird 80 - Erleben Sie den Tag in Kuba" sowie Sonderreisen zum Marathon "Marabana" und zum 23. Jazz-Festival. Außerdem stehen ganzjährig Reisen für Golfspieler auf dem Programm.
Vereinsreisen werden mit den Reiseinteressenten individuell ausgearbeitet. Zum Beispiel hat im März eine Fußballmannschaft Havanna besucht und gegen die Senioren der Nationalmannschaft gespielt. In Vorbereitung befindet sich für eine Kirchengemeinde eine Begegnungsreise auf den Spuren von Papst Johannes Paul II.
Einzelreisende werden bei der Planung ihrer Rundreisen beraten.
Persönliche Reisebegleitung ist zum Beispiel bei Begegnungsreisen mit kubanischen Malern und Fotografen möglich.

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