(openPR) PRESSEMITTEILUNG
01. Juni 2005 / 87
Mit "Star Wars Episode III" geht eine Weltraumsaga zu Ende, die bereits seit 1979 die Massen fesselt. Soll es das denn schon gewesen sein? Zum Glück ist für Alternativen gesorgt: Die Space Opera "Ren Dhark" gibt es bereits seit 1966. Und ein Ende ist noch nicht in Sicht.
Endlich wissen wir, wie sich Anakin Skywalker in den asthmatisch röchelnden Darth Vader verwandelt. Alle wichtigen Geheimnisse der Star-Wars-Saga wurden im letzten Kinofilm gelöst; weitere Filme soll es laut George Lucas nicht geben. Bei vielen Fans bleibt nun ein Gefühl der Leere zurück. Und ein Hunger nach weiteren Weltraumabenteuern aus dem Bereich der Space Opera.
Dabei muss gar nicht lange nach Alternativen gesucht werden. Der HJB Shop veröffentlicht mit "Ren Dhark" ein klassisches Weltraumabenteuer in Buchform, das bereits länger als das Star-Wars-Universum existiert - und noch immer regelmäßig eine Fortsetzung erfährt.
Was ist "Ren Dhark"? Um das zu verstehen, müssen wir in das Jahr 1965 zurückgehen. Schon damals waren Science-Fiction-Romane absolut in Mode. Und so schlug der Autor Kurt Brand dem Kelter-Verlag vor, doch als Alternative zum Marktführer "Perry Rhodan" eine völlig andere Science-Fiction-Serie als Heftroman an die Kioske zu bringen. Am 1. August 1966 erschien denn auch der erste Band mit dem Titel "Sternendschungel Galaxis". Die Serie war überaus beliebt bei den Fans, wurde aber mit Band 98 überraschend eingestellt. Dem Autor blieben damals nur ein paar Seiten, um alle losen Fäden der Handlung abzuschließen.
Bei "Ren Dhark" findet der Leser im Jahr 2051 eine geeinte Erde vor, auf der das Militär - dem Pazifisten Brand sei es geschuldet - keine Vorherrschaft über die Welt innehat. Ren Dhark wird als junger Leutnant der zivilen Raumflotte beschrieben. Bewegung kommt in die Geschichte, als technische Artefakte eines fremden und anscheinend schon lange verschollenen Alienvolkes gefunden werden - u.a. ein noch nicht fertig gebauter Ringraumer. Mit der unglaublich fortschrittlichen Technik der Außerirdischen gelingt es Ren Dhark und seinem Team, das Raumschiff zu vollenden und in den tiefen Kosmos vorzudringen. Dabei stoßen sie auf fremde Völker, müssen Kämpfe austragen und fahnden zugleich immer wieder nach den Spuren der Mysterious, also nach den Außerirdischen, deren Technik sie so ungeniert benutzen.
Doch ist das nicht tot, was ewig liegt, bis die Zeit den Tod besiegt." So schrieb es schon H.P. Lovecraft. Die lauten Stimmen der Fans sorgten dafür, dass die 98 Bände von "Ren Dhark" 1977 und 1987 noch einmal neu in Heftform aufgelegt wurden. Der HJB-Verlag glaubte ebenfalls an die Serie und startete 1994 mit der Neuauflage in Buchform. Die alten Romane des inzwischen verstorbenen Autors wurden von zeitgenössischen Science-Fiction-Autoren unter der Federführung von Manfred Weinland überarbeitet und an die aktuelle Zeit angepasst. Zugleich wurden drei neue Romane in die Serie eingepasst, um offene Fragen zu klären. Der Classic-Zyklus mit der Buchversion der alten Hefte umfasst 16 dicke Romanbände.
Seit dem Jahr 2000 wird die Serie fortgeschrieben. Autoren wie Alfred Bekker, Jo Zybell, Hubert Haensel und Conrad Shepherd verfassen alle zwei Monate einen neuen Band. Der Drakhon-Zyklus hat es auf diese Weise auf 24 Romane gebracht. 26 Sonderbände (pro Jahr kommen zwei neue hinzu) sorgen außerdem dafür, dass den Fans der galaktische Lesestoff niemals ausgeht. Zurzeit läuft seit fünf Bänden der neue Bitwar-Zyklus, der ebenfalls auf 24 Bücher angelegt ist. Aktuell ist Band 6 mit dem Titel "Das Judas-Komplott" (15,90 Euro, Hardcover).
Wer selbst einmal in den neuen Zyklus hineinlesen möchte, kann eine Leseprobe von Jo Zybell als PDF (411 kb) aus dem Internet herunterladen: http://www.rendhark.de/bitwar/stories/leseprobe-bitwar.pdf.
Dass die Science-Fiction-Serie lebt und gegen den allgemeinen Trend noch weiter zulegt, zeigen auch die vielen Extras. Hörbücher auf CD, Poster und Sammelfiguren bieten dem Fan bereits viele Möglichkeiten, statt Luke Skywalker auch einmal einem anderen Weltraumhelden zu huldigen. (3740 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
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