(openPR) Oberligist Tennis Borussia hat einen neuen Großsponsoren gefunden. Die Treasure AG aus der Schweiz, hinter der eine Liechtensteiner Bank steckt, wird der neu gegründeten Tennis Borussia Marketing GmbH in den nächsten drei Jahren insgesamt 1,5 Millionen Euro überweisen. Hinzu kommen noch Gelder für die Trikotwerbung, von bis zu 100.000 Euro pro Jahr ist die Rede. Ein Angebot mit ähnlichen Konditionen lag im Juni auch dem Ligakonkurrenten BFC Dynamo vor. Der Vertrag war bereits formuliert, eine Bankbürgschaft schon hinterlegt. Doch der Einstieg scheiterte an den Mitgliedern.
Den Kontakt zur Treasure AG stellte Mario Weinkauf her. Dieser war brisanterweise bis zum 22. Juni noch Präsident des BFC Dynamo, trat dann jedoch zurück. Noch am gleichen Tag nahm Peter Antony, ehemaliger Präsident von Tennis Borussia, Kontakt zu Weinkauf auf. In den letzten Wochen wurde verhandelt, und nun „setzt die Treasure AG bei TeBe das Konzept um, das mit dem BFC geplant war“, so Weinkauf vor Journalisten. Die Verträge wurden in der letzten Woche unterschrieben. Jörg Pochert vom Online-Fußballportal „die-fans.de“ gratuliert den Charlottenburgern zum eingefädelten Deal: Die Schweizer bringen bei Tennis Borussia Summen ein, von denen andere Oberligisten nicht mal zu träumen wagen. Wenn die solide Wirtschaftspolitik der letzten Jahre fortgesetzt wird und man anhand der großen Zahlen nicht größenwahnsinnig wird, kann aus den Veilchen ein Drittligist mit glänzenden Perspektiven werden. Mit der derzeitigen Nummer 2 der Stadt, dem 1. FC Union, befindet man sich dann auf Augenhöhe – mindestens.“ Ein wenig Leid tut dem Journalisten die Entwicklung beim BFC. „Es gibt bei Dynamo zahlreiche Leute, die Tag und Nacht für ihren Club leben. Mit diesen finanziellen Mitteln hätten sie den BFC endlich in Richtung Professionalität führen können, was so dringend notwendig ist. Doch leider standen persönliche Zwistigkeiten vor dem Vereinswohl. Ich wünsche mir, dass den Weinroten trotzdem der Sprung in die Regionalliga gelingt“.
Der Weg in die Regionalliga scheint für die Lila-Weißen damit geebnet. Kurzschlusshandlungen auf dem Transfermarkt wird es aber nicht geben. Wenn man in der Winterpause Chancen auf die Qualifikation hat, soll die Mannschaft punktuell und effektiv verstärkt werden. Doch auch die Regionalliga soll nur Zwischenstation sein. Binnen der nächsten drei Jahre will TeBe in die dritte Bundesliga.
Und Mario Weinkauf? Der wird künftig für Tennis Borussia tätig sein. Offiziell steht seine kommende Position noch nicht fest. Es gilt in Insider-Kreisen aber als sicher, dass er gemeinsam mit Antony die Marketing GmbH führen wird.
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