(openPR) Frankfurt am Main, 11. September 2007 - Die neue OHSAS 18001:2007 (Occupational Health And Safety Assessment Series) wurde Ende Juli 2007 offiziell freigegeben und durch das British Standards Institution (BSI) in den Status eines "British Standard" gehoben. Sie löst die bislang gültige Richtlinie OHSAS 18001:1999 ab.
"In ihrer Struktur wurde die OHSAS 18001:2007 stark der Umweltmanagementnorm ISO 14001:2004 angepasst, was zu einer weitestgehenden Kompatibilität beider Regelwerke führt", so Andreas Ritter, Produktmanager OHSAS bei der Deutschen Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS GmbH).
Im Unterschied zur ISO 14001:2004, die bereits seit mehr als zehn Jahren eine weltweit gültige und anerkannte Norm für Umweltschutzmanagementsysteme ist, besitzt die OHSAS 18001:2007 weltweit, bis auf die wenigen Ausnahmen, wo sie zu einer länderspezifischen Norm erhoben wurde, lediglich Richtliniencharakter für die Einführung von Arbeitssicherheits- und Gesundheitsschutz-Managementsysteme (Arbeitsschutz-Managementsysteme).
Mit ihrer Anhebung in den Normenstatus durch das BSI sehen Experten allerdings den ersten wichtigen Schritt gesetzt, der weltweit von immer mehr Unternehmen angewandten Richtlinie auch formal als mögliche ISO-Norm größeres Gewicht zu verleihen.
Der BS OHSAS 18001:2007 wird innerhalb Deutschlands durch die TGA GmbH (Trägergemeinschaft für Akkreditierung) anerkannt und als Grundlage für die Akkreditierung deutscher Zertifizierer herangezogen.
Mehr zur Revision OHSAS 18001:2007 auf www.dqs.de / Zertifizierungen oder bei
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