(openPR) Zum 23. Yukon Quest International Hundeschlittenrennen, das am 11. Februar 2006, um 11.00 Uhr (Ortszeit), in Fairbanks (US-Bundesstaat Alaska) startet und in das 1600 Kilometer entfernte Whitehorse (Yukon, Kanada) führt, haben sich vier Hundeschlittenführer aus Deutschland angemeldet:
Der 36jährige, aus Bayern stammende, Gerry Willomitzer nimmt zum dritten Mal teil, Sebastian Schnuelle, der 1997 in den kanadischen Yukon zog, kommt ursprünglich aus Wuppertal und hat schon vier Teilnahmen auf seinem Konto. Der Gewinner des 2005 Yukon Quest 300-Rennen, Matthias Blum aus Bad Neuenahr sowie William Kleedehn, der 46jährige neunmalige Yukon Quest Starter und zweitplazierter des Vorjahres.
Sie alle treten gegen den dreimaligen Champion aus Österreich, Hans Gatt und 21 weiteren KonkurrentenInnen aus Alaska, Kanada und Japan, an.
Der Yukon Quest gilt als das härteste Hundeschlittenrennen der Welt und ist somit mit keinem anderen Rennen vergleichbar:
Dieses zehn- bis vierzehntägige Abenteuer führt durch meist unberührte und spärlich bevölkerte Landschaft. Der Trail windet sich durch eine weite einsame und gefrorene Wildnis. Während des Rennens im Februar können die Temperaturen von null Grad bis minus 53 Grad variieren. Die HundeschlittenführerInnen und ihre Hunde folgen einer Route, die einst von Pelzhändlern und Postboten benutzt wurde. Daran soll auch das Rennen selbst erinnern; an die historische Abhängigkeit des Menschen von seinen Schlittenhunden für das Überleben in der arktischen Umgebung.
Die HundeschlittenführerInnen müssen sich für den Yukon Quest qualifiziert haben und ihre vierbeinigen Athleten werden vor dem Rennen einer gründlichen physischen Untersuchung, durch speziell geschulte Renn-Tierärzte, unterzogen, bevor sie für fit erklärt werden. Auch während des Rennens werden die Hunde, an acht Kontrollpunkten, von den Tierarzt-Spezialisten untersucht und erhalten die bestmöglichste Pflege und Zuwendung.
Da in Kanada und Alaska Hundeschlittenrennen als Nationalsport gelten, werden die TeilnehmerInnen des Yukon Quest wie Helden verehrt. So erhalten die besten, nicht nur insgesamt 125.000 US-Dollar Preisgelder, sondern auch Auszeichnungen für die beste Hundepflege, das sportlichste und fairste Auftreten und für denjenigen, der den spirituellen Geist des Yukon Quest am besten vertreten hat. Jedoch für alle Musher ist der Ruhm und die Ehre, am härtesten Hundeschlittenrennen der Welt teilgenommen zu haben, am wichtigsten.
Auf der offiziellen deutschsprachigen Website http://www.yukonquest.info erhalten sie vor und während des Rennes aktuelle Nachrichten, Ranglisten, Bilder, Videos, (Audio-)Interviews und (Hintergrund-)Reportagen.











