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20 Jahre Tschernobyl - ödp verteilt Anti-Atom-Postkarten an Stoiber

18.04.200607:49 UhrEnergie & Umwelt
Bild: 20 Jahre Tschernobyl - ödp verteilt Anti-Atom-Postkarten an Stoiber
ödp-Regionalbeauftragter Markus Hollemann will raschen Atomausstieg
ödp-Regionalbeauftragter Markus Hollemann will raschen Atomausstieg

(openPR) München, 15.4.: ödp erinnert an Atomgefahren: Infostände in München – Anti-Atom-Postkarten an Stoiber

Am 26. April jährt sich die Atomreaktorkatatsrophe von Tschernobyl zum 20. Mal. Aus diesem Anlaß verteilt die ödp bei Infoständen am 6. Mai in München-Milbertshofen, Keferloherstraße Ecke Knorrstraße von 9 bis 13 Uhr und am 13. Mai in München-Schwabing, Leopoldstr. 75, vor Postamt 44, nähe Ecke Herzogstraße, Postkarten an Edmund Stoiber „für einen schnelleren Atomausstieg“. Mit der Aktion soll der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber aufgefordert werden, 'nicht mehr für eine längere Reaktorlaufzeit einzutreten“. Mit einer zweiten Postkarte wird der österreichische Kanzler Schüssel aufgefordert, während der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft für eine Aufhebung der EU-Atomkraftförderung einzutreten. „Die Atomenergie ist nach unserer Überzeugung ein zu großes Risiko – vom Uranabbau, unter dem viele Menschen in den Abbaugebieten leiden, bis hin zur völlig ungeklärten Endlagerung“, kritisiert ödp-Regionalbeauftragter Markus Hollemann.

Auch in deutschen Reaktoren gab es bereits schwere Störfälle, so Hollemann. 'Niemand kann uns garantieren, dass bei uns eine Katastrophe und Verstrahlung weiter Teile Deutschlands ausgeschlossen ist“.

Nach Ansicht der ödp ist der „Atomausstieg“ der früheren rot-grünen Bundesregierung „ein Schwindel“. Es sei nämlich gar keine feste AKW-Laufzeit vereinbart, sondern eine bestimmte Stromproduktionsmenge garantiert worden: „Der rot-grüne Ausstiegsbeschluss bedeutet, dass fast noch einmal soviel Atomstrom und Atommüll erzeugt werden darf wie bisher. Deshalb hat die atomkraftkritische internationale Ärzteorganisation IPPNW recht, wenn sie den ‚Ausstieg’ als größtes Täuschungsmanöver der früheren Regierung bezeichnet“, so Hollemann.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kraus
Stadtvorsitzender

Ökologisch-Demokratische Partei (ödp)
Stadtverband München
Fon 089/45 24 74 15 × Fax 089/244 365 397
E-Mail E-Mail
www.oedp-muenchen.de

Veranstaltungshinweise:

Alle Vorträge finden jeweils am zweiten Donnerstag im
Monat in den Räumen der Gregor-Louisoder-Umweltstiftung
statt: Brienner Str. 46, zwischen U2/U8 Königsplatz und U1/U7
Stiglmaierplatz.

Do., 11. Mai 2006, 19.30 Uhr
'Die 12 Salze des Lebens - Mit Schüßlersalzen gesund durch das Jahr'
Referentin: Angelika Gräfin Wolffskeel von Reichenberg, Heilpraktikerin und Buchautorin

Do., 08. Juni 2006, 19.30 Uhr
'EU-Feinstaubrichtlinie - zahnloser Papiertiger?'
Referent: Dr. Stefan Taschner, Mobilitätsexperte, Green City

Do., 13. Juli 2006, 19.30 Uhr
'Die Welt vor einer neuen Energiekrise? - Solare Zukunft ohne Erdöl und Atomenergie?'
Referent: Dr. Herbert Kuhn, Ingenieur, Energieberater

Do., 10. Aug. 2006, 19.30 Uhr
'Limbische Wahrheiten – Gehirnforschung, Marketing und Ökologie'
Referent: Günther Hartmann, Berater im Stadt- und Regionalmarketing

Do., 14. Sep. 2006, 19.30 Uhr
'Pflegenotstand - Keine Perspektive im Alter?'
Referentin: Christiane Lüst, Dipl.-Soz. Päd., Initiatorin des Münchner
Pflegestammtischs

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