(openPR) Blasenschwäche ist leider immer noch ein Thema, über das man nicht spricht. Die Folge: Betroffene wissen zu wenig darüber, schämen sich und leiden darunter. TENA beantwortet die häufigsten Fragen und klärt die größten Missverständnisse auf.
Missverständnis Nr. 1: „Bin ich mit meinem Problem Blasenschwäche allein?“
Eine der häufigsten Ursachen dafür, dass Blasenschwäche immer noch als Tabuthema behandelt wird ist, dass neun von zehn Betroffenen* nicht darüber sprechen wollen. Sie haben deswegen häufig den Eindruck, dass sie mit ihrem Problem allein sind. Dabei leiden in Deutschland etwa sieben Millionen Menschen unter unkontrolliertem, unfreiwilligem Urinverlust, davon mehr als fünf Millionen Frauen. Ca. jede dritte Frau macht zu irgendeinem Zeitpunkt ihres Lebens Erfahrungen mit einer „schwachen Blase“, auch wenn es nur vorübergehend ist. Damit ist Blasenschwäche keineswegs eine Ausnahme, sondern für viele Alltag. Blasenschwäche ist so weit verbreitet wie Heuschnupfen oder Migräne.
Missverständnis Nr. 2: „Ich habe Blasenschwäche, also bin ich krank.“
Nein! Blasenschwäche ist keine Krankheit. Ursache ist meistens eine Schwächung der Beckenbodenmuskulatur als Folge von Schwangerschaft oder Übergewicht, während und nach den Wechseljahren. Auch Nervenschädigungen, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente und selbst eine Infektion, zum Beispiel häufige Harnwegsentzündungen, oder eine Verstopfung können zu Blasenschwäche führen.
Die häufigsten Formen sind
- Stressinkontinenz (unfreiwilliger Harnverlust beim Niesen, Husten oder Lachen sowie bei physischer Anstrengung), häufig verursacht durch Überdehnung der Muskulatur bei Geburten oder durch hormonelle Veränderungen während der Wechseljahre
- Dranginkontinenz (plötzlicher, starker Harndrang), häufig aufgrund von Harnwegsinfekten oder Blasensteinen
- Überlaufinkontinenz (Harnaustritt aufgrund zu großer Harnmenge in der Blase), vor allem bei Männern aufgrund von einer Prostatavergrößerung
Missverständnis Nr. 3: „Bin ich jetzt eine alte Frau?“
Blasenschwäche trifft auch junge Menschen. Jede vierte Frau ab 35 hat eine „schwache Blase“. Ursache ist oft die Schwangerschaft bzw. die Geburt eines Kindes. In den Wechseljahren ist Blasenschwäche weit verbreitet. Aber auch schon junge Mädchen können Urin verlieren, zum Beispiel bei anstrengenden Tätigkeiten. Starkes Rauchen, viel Kaffee, Tee oder Alkohol können ebenfalls ein Grund für Blasenschwäche sein.
Blasenschwäche ist grundsätzlich eher ein Thema für Frauen, etwa ein Fünftel aller Betroffenen sind jedoch Männer.
Missverständnis Nr. 4: „Werde ich darunter mein ganzes Leben lang leiden?“
Nein! Zunächst sollte man im Gespräch mit dem Gynäkologen oder Urologen die Ursachen der eigenen Blasenschwäche ergründen. Daraufhin gibt es beispielsweise Tipps für das richtige Trinkverhalten, oder Trainingsprogramme. Auch ein Gespräch mit nahe stehenden Menschen kann helfen. In den meisten Fällen ist ein einfaches Beckenbodentraining schon die Lösung. Das festigt die Muskulatur. Ein paar Monate Training reichen oft schon. Auch eine medikamentöse oder operative Behandlung ist möglich.
Missverständnis Nr. 5: „Blasenschwäche beeinträchtigt meine Lebensqualität.“
Laut TENA Marktforschung lassen sich leider viele Menschen von Blasenschwäche verunsichern**:
50 Prozent fühlen sich minderwertig.
46 Prozent wollen keinen Sport/Gymnastik treiben und vermeiden Spaziergänge.
40 Prozent haben schon einmal Ausreden benutzt, um nicht an Veranstaltungen teilnehmen zu müssen.
40 Prozent verzichten auf eng anliegende Kleidung.
33 Prozent vermeiden Sex.
33 Prozent haben Angst vor Reisen.
20 Prozent empfinden Urlaub als qualvoll.
Gezieltes Beckenbodentraining zur Behebung der physischen Ursachen von Blasenschwäche und geeignete Hygieneeinlagen sind für Frauen mit sehr leichter bis mittlerer Blasenschwäche meistens schon die Lösung. Einlagen, zum Beispiel von TENA Active, – von der Stiftung Warentest wurden alle getesteten Einlagen mit Bestnoten ausgezeichnet – bieten hohen Tragekomfort, optimalen und diskreten Schutz.
Missverständnis Nr. 6: „Wenn ich weniger trinke, habe ich weniger Beschwerden.“
Viele Frauen mit Blasenschwäche trinken absichtlich weniger oder verzichten auf wasserhaltige Speisen (zum Beispiel Tomaten). Die Vorstellung: Wenn man weniger trinkt, dann muss man weniger zur Toilette. Das ist jedoch falsch, vielmehr verstärken sich die Beschwerden. Der Grund: Wenn die Niere zu wenig Flüssigkeit bekommt, konzentriert sich der Urin und reizt die Blase. Die richtige Empfehlung lautet daher, normal zu trinken; das heißt täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit. Wasser und Kräutertees sind ideal.
Missverständnis Nr. 7: „Wegen meiner Blasenschwäche muss ich auf Sport verzichten.“
Das Gegenteil ist richtig! Sport wirkt durchblutungsfördernd, stärkt die Muskeln und das Selbstvertrauen. Gerade bei Blasenschwäche empfehlen sich verschiedene Sportarten, zum Beispiel Skilanglauf im Winter, Inlineskating im Sommer, Beckenbodengymnastik, Entspannungsübungen und Pilates bieten sich immer an. Es gibt kaum einen Sport, der nicht mehr möglich ist. Für Sicherheit und Diskretion sorgt der entsprechende Wäscheschutz.
Missverständnis Nr. 8: „Was für Blut gut ist, ist auch für Urin geeignet – ich nehme Damenbinden als Wäscheschutz.“
Nein! Urin ist dünnflüssiger, verlässt den Körper schneller und in größeren Mengen als die dickliche Menstruationsflüssigkeit. Hinzu kommt, dass der Urin einen unangenehmen Geruch bildet. Damenbinden, Watte oder Papiertaschentücher sind deshalb bei Blasenschwäche ungeeignet. TENA-Einlagen für Blasenschwäche absorbieren mehr und schneller, sind auf Komfort, Sicherheit und Diskretion ausgelegt. Sie sind anatomisch geformt und haben eine weiche Oberfläche, die sich immer trocken anfühlt. Ein patentiertes System verhindert die Geruchsbildung. Für jede Art der Blasenschwäche – vom leichten, sporadischen Tröpfeln bis zur kompletten Blasenentleerung – gibt es das passende Produkt.
Missverständnis Nr. 9: „Blasenschwächeeinlagen sind dick und unbequem.“
Überhaupt nicht! Obwohl TENA-Produkte extrem saugstark sind, sind sie weicher und dünner als die meisten anderen Produkte. Ein Beispiel: Die neue TENA Active Mini Magic ist nur drei Millimeter dünn, also so dünn wie eine herkömmliche Slipeinlage, bleibt jedoch achtmal trockener. Für zusätzlichen Komfort sorgen die asymmetrische, körpergerechte Passform, das weiche, textile Oberflächenmaterial sowie die atmungsaktive Unterseite mit drei großen Klebestreifen für den optimalen Sitz. Diskretion ist das Wichtigste: Dank eines patentierten Systems kann Geruch gar nicht erst entstehen.
Missverständnis Nr. 10: „Spezielle Blasenschwächeeinlagen kann man nur in Fachgeschäften kaufen.“
Nein, da Blasenschwäche so weit verbreitet ist, kann man auch geeignete Einlagen überall kaufen. In allen Apotheken und Sanitätshäusern ist das gesamte TENA-Sortiment erhältlich, Einlagen für Fälle von leichter Blasenschwäche bis hin zur schwersten Inkontinenz. In Drogeriemärkten und Supermärkten bekommt man Einlagen für leichte bis mittlere Blasenschwäche. Die Produkte sind im Damenhygieneregal zu finden.
* Quelle: Tabu Omnibus, Nov. 2004, und Qualitative Fokusgruppen
** Quelle: SCA/TENA Marktforschung
Weiterführende Informationen:
Das Magazin „meinTHEMA“ erscheint vierteljährlich. Kostenlos zu beziehen über die TENA Hotline, Telefon 0180 2 12 12 20, (0,06 €/Anruf)
oder im Internet: www.tenatalk.de.
Redaktion und weitere Informationen:
Informationsbüro TENA
Christine Schneider / Ann-Christin Zilling
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Das Unternehmen hinter der Marke TENA
SCA: Weltmarktführer bei Produkten für Blasenschwäche
SCA ist der weltweit führende Hersteller von Hygieneprodukten für Blasenschwäche, die unter dem Markennamen TENA vertrieben werden. In Deutschland ist TENA klarer Marktführer mit einem Marktanteil von über 60 Prozent.*
1929 gründete der Schwede Ivar Kreuger die „Svenska Cellulosa Aktiebolaget“, kurz SCA. Heute ist das Unternehmen einer der weltweit größten Papier- und Verpackungsmittelhersteller mit 53.000 Mitarbeitern in mehr als 50 Ländern und einem Jahresumsatz von 9,9 Milliarden Euro (2004). Der größte Geschäftsbereich der SCA sind mit 50 Prozent die Hygieneprodukte, gefolgt von Verpackungslösungen und Produkten aus der Forstwirtschaft (Holz, Papier, Zellstoff). Mit der Fusion von SCA Hygiene Paper und Mölnlycke zu SCA Hygiene Products im Jahr 1998 wurde das Unternehmen zum führenden Hersteller von Produkten für Blasenschwäche mit einem Weltmarktanteil von 26 Prozent. Die Hygieneprodukte werden unter dem Markennamen TENA vertrieben.
Die TENA-Produkte werden in Deutschland über unterschiedliche Vertriebskanäle angeboten, dazu zählen der Fachhandel (zum Beispiel Apotheken und Sanitätshäuser) sowie der institutionelle Bereich. Im Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten werden die TENA-Produkte seit Ende 2001 angeboten. Der Umsatz stieg von 6,3 Millionen Euro im Jahr 2002 auf 20,6 Millionen Euro im Jahr 2005 und hat sich innerhalb dieses Zeitraums mehr als verdreifacht.* Dies entspricht jährlichen Wachstumsraten von rund 50 Prozent, während der Markt für Blasenschwächeprodukte im selben Zeitraum nur um durchschnittlich 35 Prozent gewachsen ist*. Somit konnte TENA seine Marktanteile stetig ausweiten und ist heute mit einem wertmäßigen Marktanteil von 62,5 Prozent* klarer Marktführer bei Produkten für Blasenschwäche.
Um Menschen mit Blasenschwäche optimalen Schutz und ein unbeschwertes Leben zu ermöglichen, investiert das Unternehmen kontinuierlich in Forschung und Entwicklung und verwendet die innovativsten Technologien, um immer wieder neue, verbesserte Produkte auf den Markt zu bringen. TENA-Produkte gibt es für alle Arten der Blasenschwäche. Die Einlagen für sehr leichte bis mittlere Blasenschwäche werden über Drogeriemärkte und den Lebensmitteleinzelhandel vertrieben. Apotheken und der Fachhandel bieten darüber hinaus Produkte für schwere Inkontinenz an, und auch in der häuslichen und stationären Krankenpflege werden hauptsächlich Produkte für schwere Inkontinenz verwendet.








